Im Rückblick: Unser Gemeindeausflug

„Im Nebel ruhet noch die Welt“ – das traf zu, als wir um 7.00 Uhr in Lappersdorf losfuhren. Der Bus war voll besetzt – eine gute Sache für die Finanzen unserer Kirchengemeinde.

Zwei Stunden später hatte sich der Nebel aufgelöst und die Sonne schien den ganzen Tag, keine Selbstverständlichkeit in dieser Jahreszeit.

Bamberg – auch eine Stadt mit dem Status „Weltkulturerbe“ wie Regensburg – hat geschichtlich und kulturgeschichtlich sehr viel zu bieten.

Eine Stadt auf sieben Hügeln, „das fränkische Rom“ – die Besiedlung begann auf dem Südabhang des Steigerwaldes, „Klein-Venedig“ – eine mittelalterliche Fischersiedlung an der Regnitz, eine Stadt mit einem Dom, der Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut wurde, und mit mehr als 12 katholischen Kirchen! Bamberg wurde schon 1007 von Kaiser Heinrich II. zum Bistum ernannt und wurde so ein geistliches Zentrum im oberfränkischen Raum.

In zwei Gruppen, je nach Gehfähigkeit, und nach dem Essen in eigener Regie, wurden die herausragenden Bauten – Dom, Michaelskirche, Altes Rathaus – besichtigt.

Das Mittagessen brachte typische Bamberger Gerichte auf den Tisch – „Schäufala“ (Schweineschulter mit Knödeln), „Bamberger Zwiebel“ (eine große, mit Hackfleisch gefüllte Zwiebel auf Kartoffelbrei). Dazu konnte man ein „Schlenkala“ trinken, ein in Bamberg gebrautes Rauchbier.

Müde, aber hoch zufrieden, über die vielen neuen Eindrücke, kehrten wir heim.
Herrn Pfarrer Drechsler danken wir herzlich für das äußerst lohnende Ziel unserer Gemeindefahrt, für die gute Organisation und für seine freundliche, hilfsbereite Art, mit der er uns älteren und alten Menschen begegnet.

Hanna Zellner

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