Im Rückblick: „Schöne Tage im Fichtelgebirge“

Das war für uns Senioren eine vielversprechende Ankündigung – und die wurde bestens erfüllt!
Das Hotel „Haus Silberbach“ bei Selb nahm uns gut auf – Essen gut und reichlich, Bedienung äußerst freundlich, ein Raum als Treffpunkt für alle hausinternen Veranstaltungen – Morgenandachten, Vorträge über Selb und Ostanatolien.

In der weiteren Umgebung lernten wir die Kappel auf dem Glasberg kennen. Sie ist eine Wallfahrtskirche, die der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht ist, mit Zwiebeltürmen und drei Altären, die je in einem Halbkreis stehen.

Der 2. Höhepunkt des Tages war die Besichtigung der berühmten Bibliothek des Klosters in Waldsassen mit den überlebens-großen, geschnitzten Figuren, die auf witzige Weise menschliches Fehl-verhalten im Bereich „Buch“ darstellen. Wie auch in den vergangenen Jahren konnten wir uns an einem amüsanten Dorfstück erfreuen – „Der Holledauer Schimmel“ das, bestens dargestellt, auf der Luisenburg gespielt wurde.

Der letzte Tag führte uns in die Christuskirche in Selb zum Gottes-dienst, zu einem kleinen Rundgang durch die Stadt und zu dem jährlichen Großereignis, dem „Selber Wiesenfest“, das mit dem Umzug aller Schulklassen beginnt, die – je nach ihrem Motto – verkleidet sind.
Zu einer gelungenen Freizeit gehört auch – und besonders bei alten Leuten – ein freundlicher, hilfs-bereiter Verantwortlicher – der in unserem Fall auch noch witzig ist und auf unsere Wünsche Bewegung, Kegeln, TV-Übertragung der Frauen-fußball-WM – gern einge-gangen ist. Herzlichen Dank Herr Pfarrer Kritzenthaler, für die sehr gute Organisation und Ihr besonderes Geschick mit uns alten Leuten.

Es fehlt noch etwas in diesem Bericht, nämlich wir, die Senioren;
lustig, freundlich, sehr hilfsbereit. Was waren wir für eine nette Gesellschaft!
Bis zum nächsten Jahr – so Gott will.

Wir sind immer offen für neue Interessenten.

H.Zellner

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