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Grußwort an die Gemeinde – August/September 2011

Liebe Leserinnen und Leser des Gemeindebriefes!

In der Apostelgeschichte wird im 8. Kapitel von einem Mann und seiner Urlaubsreise erzählt. Als Pilger war er nach Jerusalem gefahren, um den Tempel zu besuchen. Wie öfters auf Reisen, so kommt auch er unterwegs mit einem interessanten Menschen ins Gespräch. Philippus, ein Anhänger Jesu, kreuzt seinen Weg. Dieser erzählt vom Glauben der Christen. Der Reisende ist fasziniert. Auf seiner religiösen Suche war er fündig geworden. Schließlich lässt er sich taufen, um selbst zu diesem Jesus zu gehören. Am Ende wird erzählt, dass er fröhlich seine Straße weiter zog.

Ich wünsche Ihnen für die Urlaubs- und Sommerzeit ähnliche Erfahrungen. Dass sie gerade in diesen Wochen aufatmen dürfen und auf ihrer Suche nach Sinn und Tiefgang immer wieder fündig werden.

Am 1. Januar 2011 habe ich vertretungsweise meinen Dienst als Pfarrer im dritten Sprengel der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Regenstauf begonnen. Am 30. September wird er enden. Wenn ich nun weiterziehe, dann spricht mir das Wort aus der Apostelgeschichte aus dem Herzen. Dankbar schaue ich auf die Etappe in Wenzenbach zurück.

Für mich war es eine gute Fügung, hier tätig sein und Menschen über diese Etappe begleiten zu können. Meine Pfarrerskollegen, dazu die Mitglieder des Kirchenvorstandes und besonders einige Mitarbeitende aus dem Sprengel haben mir das Ankommen leicht gemacht.

Meine Leidenschaft gilt vor allem der Predigt und der Liturgie. Gerne denke ich an manchen Gottesdienst zurück – auch wenn es nicht immer einfach ist, im Obergeschoss eines Feuerwehrhauses zu singen, zu beten und zu predigen.

Wichtig war und ist mir das Engagement für kirchliche Räume in Wenzenbach. Wir brauchen für unsere Glaubensreise Orte, wo wir gerne zusammenkommen und uns zuhause wissen.
Ich wünsche den Wenzenbachern, dass die Wegstrecke zu so einem heilsamen Ort nicht mehr allzu lange dauert.

Zum 1. Oktober werde ich als Gemeindepfarrer und Dekan nach Passau wechseln. Ich freue mich auf die neue Aufgabe. So ziehe ich meine Straße nun fröhlich weiter.

Herzlichen Dank für alle Weggemeinschaft in den vergangenen Monaten!
Eine gesegnete fröhliche Pilgerschaft durch die Zeit wünscht Ihnen

Ihr
Dr. Wolfgang Bub, Pfarrer

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